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„Voi che sapete“

2012. Öl auf Leinwand, 34 × 45 cm


„Ihr, die ihr wisst...“, Cherubino-Arie aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“.

Ein ganz besonderes Gefühl überkommt Sie, wenn Sie diese Stimme hören – das ist einfach schwer in Worte zu fassen. Zuerst sind Sie verwirrt, aber dann fühlen Sie sich von einer warmen Welle von Kopf bis Fuss umhüllt. Die kommt in jede Zelle und füllt Sie mir Glück des Daseins. Die Stimme, die trotz der alltäglichen Routine immer da ist, die Stimme, die Ihnen laute Lebensfreude schenkt.

„Le scintille“

2013. Öl auf Leinwand, 40 × 40 cm


„Die Funken“. Das Konzert zu Ehren der 200 Jahrestage der legendären Sängerin Maria Malibran.

„La Scintilla“ – „Der Funke“ – so nennt sich Orchestra la Scintilla an der Oper Zürich. Tausende von Funken fliegen in der Halle von Palast der katalanischen Musik in Barcelona auseinender. Sie stürzen in das Weltall und beleuchten den Himmel mit immer neuen Aufblitzen der Sterne.

„Una voce poco fa“

2013. Öl auf Leinwand, 34 × 45 cm


„Frag ich mein beklommnes Herz…“, Rosina-Arie aus Rossinis „Der Barbier von Sevilla“.

Rom. Jahr 1969. Auf dem Bildschirm ist Maria Callas. Ich möchte das lauter haben. Die linke Hand drückt die Puppe „Maria Malibran“ an sich. Zwischen den beiden Marias. Und schon In fünf Jahren wird sie in der Rolle des Hirten in „Tosca“ von Puccini debütieren.

Agitata

2012. Öl auf Leinwand, 45 × 50 cm


„Aufgeregt und inspiriert“. Musikunterricht.

Mutter und Tochter. Lehrer und Schüler. Glückliche Regelmäßigkeit.

Der Hund, bei allen beliebtes Haustier, versteht, was vor sich geht und versucht den Lernprozess zu erleichtern.

Il miracolo

2012. Öl auf Leinwand, 45 × 50 cm


„Ein Wunder”. Gesangsunterricht.

Ewige Wiederholung. Ständige Perfektion Wunderlehrer und Wunderschüler. Stunden, Tage, Jahre des Studiums vergehen, bis sie sich in ein Wunder der Geschicklichkeit und Wunder der Kunst verwandeln können.

„Lola di Valenza“

2013. Öl auf Leinwand, 60 × 55 cm


„Lola von Valencia“. Tanzstunde.

Nach dem Gemälde von E. Manet «Lola von Valencia» (1862).

Edouard Manet bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit an, ein voller Leidenschaft romantisches Portrait der Tänzerin zu malen.

Dem dankbaren Künstler dient dieses Motiv als Grundlage für seine eigene Geschichte. Von den linken und rechten Seiten sind ein Feuerwehrmann und ein Elektriker zu sehen. Die Figuren sind an und für sich wichtig, aber sehr oft leicht zu übersehen. Nun jeder tut seine Pflicht. Sicherheit und das tadellose Funktionieren des Theaters – dies alles hängt auch von ihrer Arbeit ab.

„Una Volta“

2013. Öl auf Leinwand, 35 × 40 cm


„Es lebte einmal ein König“. Canzone aus Rossinis „Cenerentola“ – „Das Aschenputtel“.

In der Kunst gibt es eine Menge Routinearbeit. Oft ist es einfach harte Arbeit, ja Plackerei. Aber all die Schwierigkeiten verschwinden, wenn Sie von der Inspiration gepackt und aus dem Alltäglichen geholt werden. Dann bleibt nur Riesenfreude über das Geschaffene.

„Canzonetta sull’aria“

2012. Öl auf Leinwand, 40 × 50 cm


Ein Lied aus Mozarts „Hochzeit des Figaro“.

Die Gräfin Almaviva diktiert dem Dienstmädchen Susanna einen kurzen Liebesbrief, mit dem Zweck, den untreuen Ehemann zu entlarven. Allerdings scheinen die Beiden über den schlauen Plan vergessen zu haben. Alle sind in süße Träume eingetaucht. Die Schwerkraft ist verschwinden, aber da bleibt doch gerade genug, um die Tinte im schwerelos schwebenden Tintenfass zu halten und den Brief an Susanne zu beenden.

Senesino

2012. Öl auf Leinwand, 55 × 65 cm


Senesino, der berühmte italienische Sänger des 18. Jahrhunderts. (Nach der Episode aus dem Film „Cecilia Bartoli singt Vivaldi“).

Der Mann in der modernen Kleidung ist Hugh Canning (Hugh Canning). Er ist Musikforscher, erfahrenen Führer in dem Labyrinth der musikalischen Szene der Vergangenheit. Francesco Bernardi (Francesco Bernardi), der den Spitznamen „Siener“ („Senesino“) hat, ist ein unglaublich großer Mann, nimmt einen unglaublich hohen Ton, der fast drei Jahrhunderte dauert. – „Lasst uns weglaufen“!!!

Haydn

2012. Öl auf Leinwand, 30 × 80 cm


Diptichon „Haydn und die Armee“. Aufnahme von Joseph Haydns Oper „Armida“. Jahr 2000.

Johann Nicolaus Graf de la Fontaine und d'Harnoncourt-Unverzagt als Haydn. In der Arme – Rolle sind Musiker des Ensembles Concentus Musicus Wien und Vokal Performer Widmer, Petibon, Bartoli, Pregardien, Weir, Schäfer.

Armata

2012. Öl auf Leinwand, 30 × 80 cm


Diptichon „Haydn und die Armee“. Aufnahme von Joseph Haydns Oper „Armida“. Jahr 2000.

Musik-Gruppe ist einer militärischen Einheit sehr ähnlich. Hier herrschen strenge Hierarchie und Ordnung. Es gibt einen General, Offiziere und Soldaten und es gibt auch einen alten Soldaten, der ein Dutzend Unteroffiziere wert ist. Es gibt Erfahrene und Anfänger. Es gibt sogar ein Schlachtfeld (Campo di Bataglia). Manchmal mag es an Disziplin fehlen. Aber trotz all dem fühlen sich alle durch einen unbeugsamen Willen zum Sieg zusammengeschlossen.

Salieri

2012. Öl auf Leinwand, 35 × 45 cm


Antonio Salieri wärmt sich am Kamin. Er klagt über die bösartige Verleumdung und üble ungerechte Nachrede. Fortuna scheint sich von ihm abgekehrt zu haben. Eine schöne Muse und ihr Freund, Schutzengel Cupid beobachten ihn. Sie sind da, um ihn davon zu überzeugen dass seine Bemühungen nicht umsonst waren.

L’infanzia di Haendel

2012. Öl auf Leinwand, 40 × 40 cm


Kindheit von Händel. „Von Kind auf, von klein auf “. Zum Album „Opera proibita“, „Verbotene Oper“.

Wir sehen den kleinen Georg Friedrich, der mit Hingabe auf dem Dachboden seines Vaters Hause in Halle musiziert. Katzen, Mäuse, Tauben, Schwalben und Spinnen das ist sein erstes begeistertes Publikum. Für ein Kind von 4 Jahren, ist das Spiel ganz meisterhaft.

Der mysreriöse Agostino Steffani, geheimnisvoller Patron des jungen Musikers, Komponist, Diplomat, Bischof, päpstlicher Prothonotary, (Spion!), schaut ins Fenster hinein und überprüft, ob alles in Ordnung ist. Die von ihm geschenkte Truhe ist mit Staub bedeckt. Sie ist noch nicht geöffnet worden, aber der Raum des Dachbodens ist bereits mit wohltuender Ausstrahlung gefüllt. Durch das Cembalospielen erwacht steigt der Vater die Treppe herauf. Jemandem werden gleich die Ohren weh tun. Für ihn, Barbier und Chirurgen bei Hofe ist Musik ein nutzloser Zeitvertreib. In seinen Traümen sieht er seinen Sohn als erfolgreichen Rechtsanwalt. Das maßgebende Urteil des Herzogs Sachsen-Weißenfels Johann Adolf I. allein überzeugt Georg Händel, dem Musikunterricht des Jungen nicht im Wege zu stehen.

„Semele“

2013. Öl auf Leinwand, 40 × 55 cm


Opera – Oratorium von Händel, im Jahre 1743 komponiert.

Im Mittelpunkt der Geschichte ist der Mythos von Semele – der Tochter des Königs von Theben Cadmus, derjenigen, die Zeus einen Sohn Namens Dionysos geboren hat.

Vom ersten Takt an beeindruckt, ja fasziniert die Ouvertüre durch ihr heroisches Pathos. In den Musikvibrationen scheinen sich die Musiker erst aufzulösen und dann zu verschwinden, indem sie sich in ein wogendes Meer verwandeln, das an den Strand rollt. Darauf erwidert der Strand mit Stille und respektvoller Aufmerksamkeit. Am Ufer sitzt ein Zauberer. Er lässt wunderbare Modulationen aus der grünen Barke kommen und in der gleichen Zeit steuert er mit fließenden Handbewegungen die Naturkraft der Unendlichkeit.

Mit Worten ist es kaum zu wiedergeben. Das muss man einmal selbst erleben können.

Es spielt Orchestra la Scintilla an der Oper Zürich. Dirigent und Cembalist William Christie.

Clari

2013. Öl auf Leinwand, 40 × 60 cm


„Clari“ ist eine italienische Oper vom französischen Komponisten Jacques Fromental Halevy, ein lyrisch-komisches Werk, in 1828 komponiert.

Maria Malibran hat als erste die Partie von Clari interpretiert. Die nächste (nach 180 Jahre) war Cecilia Bartoli.

Irgendwo hinter den Kulissen wartet aufgeregte Clari auf ihren Auftritt. Brave Hornspieler entlocken feierliche Dur – Akkorde, die auf den Triumph der Hauptheldin anspielen. Trotz aller Schwierigkeiten, Aufregung und Schicksalsschläge erreicht Clari, ein fleißiges Landmädchen, das gewünschte Glück.

Une belle routiere

2012. Öl auf Leinwand, 55 × 75 cm


Eine schöne Lkw-Fahrerin.

Tag und Nacht folgen einander. Städte und Dörfer, Wälder und Felder ziehen vorbei. Großzügige Bauern lassen die Gäste von ihrer Ernte reichlich kosten.

Die schöne Fahrerin hat klassische Musik sehr gern, also im Fahrerhaus ihres „MAN“ – es gibt es Porträts von Personen, die hinreißende Melodien komponieren und von denjenigen, die sie interpretieren. Sie inspirieren und unterstützen sie auf den langen Fahrten.

Erhobener Georg Friedrich (Haendel), gründlicher Gioacchino (Rossini), unruhiger Wolfe (Mozart), rothaariger Priester Antonio (Vivaldi) und andere nette Leute fühlen sich hier sehr wohl. Dahinten ist eine wichtige Fracht – das Mobile Museum von Maria Malibran. Im nächsten Dorf ist man schon darauf gespannt. Truckers haben großen Respekt und sogar ein wenig Angst vor ihrer Kollegin. Und das nicht ohne Grund. Sie sind sich einig, dass dieses ungewöhnliche Mädchen einer ägyptischer Königin wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

„Da tempeste“

2012. Öl auf Leinwand, 43 × 56 cm


„Sturm ist gebrochen“, Cleopatras Arie aus der Oper von Georg Friedrich Händels „Julius Cäsar in Ägypten“.

Da tempeste il legno infranto,
se poi salvo giunge in porto,
non sa più che desiar.

Gelangt Das Boot, vom Sturm zersplittert, schliesslich sicher in Höhle Haven, bleiben keine Wünsche mehr offen.

„ ...doppo na tempesta“

2012. Öl auf Leinwand, 50 × 65 cm


„ ...nach dem Sturm“ – das sind die Worte des berühmten neapolitanischen Liedes.

Seufzend ist der Sturm vorbeigesaust, er hat sich Raum für goldenes Sonnenlicht freigemacht und die Luft mit kühler Frische gesättigt. Die Dorfbewohner haben abgebrochene Äste aufgesammelt. Nach einer kurzen Benommenheit hat sich jeder seiner Arbeit mit Begeisterung hingegeben.

Zwei Ströme laufen nebeneinander, mal ruhig fließend, mal um die Wette laufend, mal überschneiden sie sich und verschmelzen, mal gehen sie wieder ihren Gang.

Zwei Kunstarten – Musik und Malerei überschneiden sich so selten, aber wenn schon dazu kommt, dann gibt diese gegenseitige Einwirkung. wirklich etwas Überraschendes.

(Landschaft im ukrainischen Dorf Iskrovka – was erstaunlicherweise als „Fünkchen“ übersetzt wird).

In onore alla scuola di Napoli

2013. Öl auf Leinwand, 45 × 55 cm


Zu Ehren der neapolitanischen Schule. Zu dem Album „Sacrificium“.

Neapel. Am frühen Morgen. Langsam geht die Sonne auf, der dichte Nebel wird auseinandergejagt. Zärtliche Finger der Sonnenstrahlen berühren den gespalteten Gipfel von Vesuv. Im Schloss von Sant 'Elmo singt man über den Mondzauber, man singt auch über Neapel, dessen Schönheit mit Farben nicht zu wiedergeben ist, die kann nur besungen werden.

In den frühen Morgenstunden hat das Schiff den Hafen verlassen.

„Son qual nave“

2013. Öl auf Leinwand, 38 × 54 cm


„Ich bin wie ein Schiff“. Zum Album „Sacrificium“.

In einem Landpalast des Königs von Neapel in Caserta, ist ein Konzert. Man spielt etwas von Riccardo Broschi – von demjenigen, dem älteren Bruder des berühmten Farinelli.

Die unerwartete Windbrise lässt die Noten vom Notenständer in die Luft fliegen. Der erfahrene Musiker spielt seine Partei ruhig weiter. Das Bild auf dem Cembalo ersetzt vorübergehend die Partitur.

Musik, Poesie und Malerei leben friedlich unter einem Dach.

Synthese der Künste! Unglaublich.

„Don Giovanni“

2013. Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm


„Don Juan“. Nach dem Gemälde von H.Rousseau „Der kleine Ritter, Don Juan“ (1880).

Aus dem Interview für Französisches Fernsehen.

Moderator: – „Ich habe gehört, Sie wollten die Partie von Don Giovanni singen Dann würden Sie die erste Frau sein, die diese Rolle übernimmt“.

Cecilia Bartoli: – „Nicht auf diesem Planeten, denke ich! Um Don Juan zu singen muss man eine tiefe Stimme haben: Bariton oder Bass-Bariton. Don Juan hat mich als eine Figur schon immer fasziniert“.

...Gemälde sind schon immer gut, weil sich darin unsere Träume und Wünsche genau verwirklichen lassen. Sei es nur auf dem Bild, aber doch auf diesem Planeten.

„Cervo in bosco“

2013. Öl auf Leinwand, 45 × 70 cm


„Ein Hirsch im Wald“. Leonardo Vinci. Die Oper „Il Medo“.

Cervo in bosco se l’impiaga
Dardo rapido e mortale,
Varca il colle, cerca il fonte,
Dalla valle al prato va.
Trova alfin mentre di vaga
Erba, onor d’aprico monte,
Che gustata l’empio strale
Dal suo fianco cader fa.

Ein Hirsch mit einem Dart auf der Jagd verwundet Versteckt sich hinter einem Hügel Dann rast er durch Wiesen und Wälder
Auf der Suche nach einer Wasserquelle
Auf der sonnigen Hügelseite findet er Gras
Und schmerzhafte Wunden werden dadurch geheilt.

Texter - Carlo Innocenzo Frugoni.

Die Jägerin (es mag auch Diana sein) nähert sich rasch an die leichte Beute – einen verwundeten Hirsch (vielleicht Aktäon). Die Hunde verhalten sich sehr seltsam. Sie überfallen das Opfer nicht, ganz im Gegenteil, sie kommen ihm zu Hilfe. Wenn das Aktäons Hunde sind, dann heisst es, sie haben ihn erkannt.

Wenn dies nicht der Fall ist, dann geben Dianas Hunde zu verstehen, dass man den Verwundeten in Ruhe lassen soll.

Wir glauben, dass die Geschichte ein glückliches Ende nimmt.

„Furie terribili“

2013. Öl auf Leinwand, 40 × 40 cm


„Die schrecklichen Furien“. G. F. Händel. „Rinaldo“.

Furie terribili!
Circondatemi,
Sequidatemi
Con faci orribili!

Schreckliche Furien,
folgt mir,
umgebt mich
mit fuchterregenden Fackeln.

Texter - Giacomo Rossi.

Die Schaffung eines Images ist eine ganz ernste Sache. Manchmal spühlen Sie Gänsehaut auf dem Rücken, so überzeugend kann der Performer in seiner Rolle sein.

Emission

2013. Öl auf Leinwand, 50 × 70 cm


Strahlendes Licht. Zum Album „Mission“.

...Am späten Abend ist die Truhe von dem geheimnisvollen Bischof Steffani in Begleitung von Feuerwerksalven und zu einer bestimmten Stunde feierlich geöffnet worden. Incognito anwesender Besitzer dieser Schätze, sah geheimnisvoll aus und pfiff eine unglaublich schöne Melodie vor sich hin, die Melodie der fernen Galaxie.

In einer glücklichen Ablösung sangen die Erdbewohner einstimmig diese kosmische Melodie. Sie stimmten ihre instrumente und schrieben die schimmernden Noten des Universums nach. Die Truhe schien ein unbekanntes Musikinstrument zu sein, das lauten Glanz von neuen Ideen, Harmonien und noch nie zuvor gesehenen Farben ausstrahlte.

Il dialogo bellinissimo

2013. Öl auf Leinwand, 40 × 45 cm


Ein schöner Dialog mit Bellini (der Name bedeutet im Italienischen auch „der schönste“ also ein Wortspiel). Zu dem Album „Norma“.

Von den täglichen Sorgen etwas ermüdet, setzt sich das Aschenputtel an den Tisch und betrachtet das Porträt eines schönen jungen Mannes. Eine leichte Windbrise bringt das Geflüster der Blätter. Das ruhige Hineinsinken in sich selbst lässt einzelne Gedanken zu einem wunderlichen Muster der noch nicht realisierten Ideen ordnen.